Dragonslayer-Network

The Alchemical Egg

Geschrieben von: Dragonslayer Dienstag, den 20. April 2010 um 23:13 Uhr

CirueloJodorowsky

In einem Update seiner Seite hat Ciruelo eine kleine Comicsünde gebeichtet. Demnach hat er bereits 2004 mit dem Autor Alejandro Jodorowsky zusammengearbeitet, da dieser ihn bat, einige Bilder für ein Comic zu entwerfen. Anfangs sträubte sich Ciruelo, doch dann machte er mit.

At first Ciruelo refused to accept since his skills where developed on the illustration field, and for comics it's necessary to know how to narrate with different illustrations by linking them within the page. Eventually Ciruelo accepted since he had always admired Jodorowsky's work in all its manifestations: comics, movies, esoteric literature, psicomagic workshops, and so on.

Then, Jodorowsky decided to write a story based on the dragons' world created by Ciruelo using many existing pieces of the artist. This story was published in the book ASTEROIDE HURLANT, by Humanoids in France in 2006.

Leider konnte ich bisher von dem genannten Buch keine Kopie auftreiben. Die folgenden Bilder stammen von Ciruelo selbst.

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Eragon 4 - Eine erste Leseprobe tauchte auf

Geschrieben von: Dragonslayer Dienstag, den 20. April 2010 um 22:49 Uhr

eragon-stoneNa endlich kommt mal etwas Schwung in die Sache. Shurtugal.com meldete vor Kurzem, dass in der kürzlich erschienenen Taschenbuchausgabe von Brisingr des nordamerikanischen Marktes eine Leseprobe des vierten und letzten Buches der Inheritance Saga zu finden sei. Sie mochten nicht zuviel verraten (im Grunde haben sie gar nichts gesagt) aber es handelt sich um ein Kapitel, in dem die Werkatzen anscheinend eine große Rolle spielen sollen.

Wer sich vom hype anstecken lassen möchte, der kann jetzt mal bei Shurtugal.com vorbeischnuppern und die wildesten Gerüchte streuen und konsumieren :-)

   

F.W. Hackwood - Dragons and Dragonslayers

Geschrieben von: Dragonslayer Dienstag, den 20. April 2010 um 21:46 Uhr

dragon_book_openAuf einem Streifzug durch das Web entdeckte ich ein online verfügbares Buch von Frederick William Hackwood und dem Titel Dragons and Dragonslayers.

"No one has ever seen a living dragon, because dragons do not exist. Most of us, however, have a very fair conception of what a dragon is supposed to look like, having often seen pictures or representations of such fearsome beasts ; for instance, engravings of the dragon which was encountered by St .George may be seen on the reverse of some of our gold and silver coins and on the front of pound notes.[...]"

Link zum Buch

 

   

Wyvern - Rise of the Dragon

Geschrieben von: Dragonslayer Dienstag, den 20. April 2010 um 21:32 Uhr

wyvern_rise_of_the_dragon_limited_edition_bild_1Als im nördlichen Alaska die Eisberge immer weiter schmelzen, erwacht ein eingefrorener Drache erneut zum Leben. Der viergliedrige Wyvern terrorisiert fortan das kleine, abgelegene Dörfchen Beaver Mills und schlachtet sich seinen Weg durch die Bevölkerung.
Wyvern, Return of the dragon ist eine Produktion von Syfy und als TV Produktion qualitativ in Bild und CGI Effekten gar nicht mal schlecht gelungen. Leider lässt das Skript die eigentlich ganz passablen Schauspieler derart dümmlich agieren, dass man sich nur an den Kopf fassen muss. Während der Drache immer weiter vorrückt und immer mehr Bewohner tötet, hat man das Gefühl, als hätten die Drehbuchautoren einfach zu Beginn ihrer Arbeit bestimmte Schlüsselszenen im Kopf gehabt und ihr Film musste diese einfach abspulen, egal wie unpassend sie wirken.
„Eine riesige Echse wird uns alle töten, verständigen sie den Sheriff“ – „Haben sie schon einen Unfallbericht ausgefüllt? Ohne werde ich den Sheriff nicht verständigen.“
Oh, der Drache sitzt auf dem Dach des Hauses auf dem wir uns befinden. Dennoch jogge ich locker lässig aus dem Haus und schaue suchend in alle Richtungen außer in die des Daches dem dieser 8m hoch kauert.
Und das waren nur zwei Beispiele. Es gibt Duzende weitere. Wyvern ist ein Film aus einer Reihe an Filmen in denen der Syfy meiner Meinung nach versucht eine Liste an bekannten Monstern abzuhaken. Bigfoot? Check! Werwolf? Check! Drache? Check! Graf Dracula , Pumuckl und der Gilb? Check, check und check! Dabei leidet die Qualität. Gebt den Drehbuchautoren lieber zwei Tage mehr Zeit zu recherchieren, dann bleibt uns so ein Schund künftig erspart. Zwar sieht der Wyvern selbst toll aus, der Film insgesamt ist jedoch eine Beleidigung. Wer einen tollen Wyvern sehen will, der schaut sich lieber noch einmal "Die Herrschaft des Feuers" an und trinkt darauf einem grässlichen Film entkommen zu sein.

Wyvern bei Amazon

   

Dragon Hunter

Geschrieben von: Dragonslayer Donnerstag, den 15. April 2010 um 09:19 Uhr

dragon_hunter

Als ein Drache ihr Heimatdorf zerstört, fliehen Darius und sein jüngerer Bruder Kendrick nach Osten. Schnell verbünden sie sich mit einer Gruppe von Kriegern, die sie auf Ihrem gefährlichen Weg durch Ork-verseuchtes Gebiet begleitet, um Darius und Kendrick sicher nach Ocard zu bringen. Dort soll nach alten Sagen der Drachenkrieger geschult werden, der einzigen Schutz gegen die Bestie.

Dragon Hunter könnte direkt aus dem Hirn eines Rollenspielers entsprungen und auf die Leinwand gehüpft sein. Etwas einfältig, aber dennoch unterhaltsam. Ein übervorsichtiger Krieger schleppt seinen jüngeren (und völlig unbegabten) Bruder nach einem Drachenangriff quer durch die gefährlichsten Gebiete seines Landes, um die wahrsagerischen Träume ihrer (natürlich bei einem Orkangriff ums Leben gekommenen) toten Mutter zu respektieren. Demnach sei Kendrick der Drachentöter, der das Land befreien würde. Der Prototyp eines Eskortauftrages beginnt. Um diese Aufgabe jedoch zu erfüllen, braucht Kendrick natürlich tatkräftige Hilfe wie Schlachtgefährten und selbstverständlich einen weisen Mentor. Zumindest die Gefährten lassen nicht lange auf sich warten und so rottet man sich rollenspieltypisch zusammen. „Wer seid ihr?“ – „Das geht euch nichts an“ – „Dennoch seht ihr vertrauenswürdig aus, lasst uns gemeinsam reisen, wir werden euch bis auf den Tod beschützen.“…aaah ja. Gestärkt durch die Verkörperungen der Archetypen Halbelfenprinzessin, Barbar, Dieb, Paladin und Vollidiot (die im Rahmen der Handlung natürlich abnippeln müssen) geht es quer durch die Wildnis und vorbei an einigen Widrigkeiten, bis Kendrick endlich der Wahrheit ins Auge blicken und seine Bestimmung antreten kann.

Ich konnte mir ein Schmunzeln mehrfach nicht verkneifen, wenn die Situationen, Anspielungen und Frotzeleien der Charaktere mir aus eigenen abendlichen Rollenspielerfahrungen seltsam bekannt vorkamen. Zudem kommt die Idee der Fortpflanzung der Drachen einem jeden Alien-Fan zwar hinreichend bekannt vor, aber gut kopiert ist in diesem Fall besser als schlecht selbst erdacht. Dragon Hunter hätte deswegen durchaus ein guter Fantasyfilm sein können, wenn er nicht an der entscheidenden Stelle gepatzt hätte: Dem Drachen. Das Drachenmodell ist toll, böse, geifernd und bedrohlich, aber die Animationen wirken so hölzern, unnatürlich und ganz und gar fehl am Platz, dass ich mir die Szene immer und immer wieder ansehen musste, in der Hoffnung dass es meine Übermüdung gewesen wäre, die mir beim Betrachten einen Streich spielte. Lässt man dies jedoch beiseite und betrachtet den Film eher als eine Rollenspiel Karikatur, ähnlich wie „The Gamers“ von Dead Gentlemen Productions, dann hat der Film einen tollen Charme und ist qualitativ hochwertig produziert. Besser als die meisten Drachenfilmen der letzten Zeit ist er allemal.

Offizielle Homepage von Dragon Hunter

   

Boris Koch - Der Drachenflüsterer

Geschrieben von: Dragonslayer Donnerstag, den 15. April 2010 um 08:30 Uhr

boris_koch_der_drachenfluestererDer Waisenjunge Ben ist Vagabund und Taugenichts im Norden der Großtirdischen Stadt Trollfurt. Anstatt zu arbeiten oder in der Schule zu lernen, verbringt er seine Zeit lieber mit Angeln, Faulenzen oder Träumereien. Später einmal möchte er großes vollbringen und Drachenritter werden. Doch als er eines Mordes beschuldigt wird, den er nicht begangen hat, rückt dieser Traum in unerreichbare Ferne. Ben muss fliehen und trifft bald darauf auf einen wilden und geflügelten Drachen, ein - in seinem Glauben - bösartiges und grausames Wesen. Doch schnell merkt Ben, dass dieser eigentlich ganz anders ist, als die Legenden behaupten.

Der Drachenflüsterer von Boris Koch ist eine Geschichte, die sich am ehesten als Tom Sawyer und Huckleberry Finn + Drachen beschreiben lässt. Ben lebt in seinem Heimatdorf kein einfaches Leben, aber er ist frei und kann tun und lassen was er will. Nach seiner hastigen Flucht lernt er den Drachen Aphyron kennen und stellt fest, dass Drachen nicht die Flügel abgeschlagen werden müssen, um sie von einem göttlichen Fluch zu befreien, sondern dass Drachen ohne ihre Flügel für alle Zeit gebrochene Wesen sind. Doch in Ben wohnt eine Unglaubliche Gabe. Er kann Drachen heilen und ihnen ihre Freiheit wiedergeben. Gemeinsam mit Aphyron, zu dem er eine tiefe Freundschaft aufbaut, erlebt er vielerlei Abenteuer, bis sie sich schließlich entscheiden so viele versklavte Drachen wie möglich zu befreien und er so noch einmal zurück in sein Heimatdorf gelangt.

Der Drachenflüsterer ist ein tolles, kurzweiliges Buch. Die Geschichte ist spannend und unvorhersehbar. Mit den Protagonisten kann man sich sofort identifizieren, mitlachen, lieben und leiden und die Drachen sind toll. Kein Aufguss eines immer wiederkehrenden Standardfantasysettings, sondern eine lebendige und schöne Welt die Lust auf mehr macht!

Weiterführende Links:
Der Drachenflüsterer bei Amazon
Homepage von Boris Koch

   

Actionfilm für Kids - "Drachenzähmen leicht gemacht"

Geschrieben von: Der Doktor Donnerstag, den 25. März 2010 um 19:43 Uhr

drachenzaehmen"Drachenzähmen leicht gemacht" von Cressida Crowell ist eins dieser Kinderbücher, an dem selbst Ältere Spaß haben können - schlicht und einfach deswegen, weil es so rotzfrech und mit seinen kindlichen Zeichnungen gleichzeitig äußerst charmant ist. Keine große Überraschung, dass die Verfilmung von Dreamworks Animations eine komplett andere Richtung einschlägt und mit dem Buch fast gar nichts mehr zu tun hat. Die Geschichte dreht sich immer noch um den Wikingerjungen Hicks, der für einen Nordmann eine denkbar erbärmliche Figur macht. Im Buch wurde ihm mit Zahnlos eine ähnliche Witzfigur von Drachen zur Seite gestellt, der sich wie ein Arschloch benahm und seinen Meister nicht mal wirklich ausstehen konnte - aber die beiden Loser passten prima zusammen. Der Zahnlos des Films dagegen ist ein ziemlich cool aussehendes, elegantes Viech, das mit Hicks schnell eine enge Freundschaft eingeht, nachdem dieser sich weigert, ihn zu töten - irgendwie will sich so ein Film ja auch verkaufen.

Aber wahrscheinlich ist es müßig, Film und Buch miteinander zu vergleichen. So frech, wie die Vorlage daher kommt, so traditionell ist die Verfilmung, was für das normalerweise mit Popkultur-Referenzen um sich schmeißende Dreamworks Animations-Studio schon wieder eine Besonderheit darstellt. Gut, die Anti-Disney-Schiene, die seinerzeit mit "Shrek" befahren wurde, ist damit wieder zum Abstellgleis geworden - aber einen sauber erzählten, unterhaltsamen Film wie "Drachenzähmen leicht gemacht" ziehe ich doofen Popsongs und forciertem Humor allemal vor. Die Story ist ein bisschen wie "Avatar" für Kinder - vor allem darin, dass sie so ausgelutscht ist. Man mische den Konflikt zweier verfeindeter Parteien mit einer ungewöhnlichen Freundschaft und würze das Ganze mit einem Vater-Sohn-Konflikt, eh voilà! Das soll freilich nicht heißen, dass "Drachenzähmen leicht gemacht" völlig ohne Potential wäre. Sätze wie "Du hast den Konflikt unserer Eltern geerbt und wirst ihn weiterführen!" rufen sofort Assoziationen an reale Konflikte herbei und verleihen der Aufforderung zur Toleranz zumindest ein kleines bisschen Gewicht. Hätte man eine überraschende, kleine Offenbarung nach dem Showdown des Films weiter verfolgt, hätte das Potential zu echter Größe gehabt - zumindest für einen Animationsfilm.

Aber dazu traut sich "Drachenzähmen leicht gemacht" einfach nicht. Deswegen bleibt es nur bei einem recht unterhaltsamen, kleinen Actionfilm für Kids und diejenigen, die mit ihnen ins Kino gehen müssen. Die Flugsequenzen auf dem Rücken des Drachen sind wirklich berauschend - und auch der einzige Moment, wo 3D das Filmerlebnis wirklich, ho ho, vertiefen kannn -, die Freundschaft zwischen Hicks und Zahnlos rührend und der Film zeigt zum Schluss gekonnt, wie er die emotionalen Schalthebel der Zuschauer manipulieren kann. Aber ein Animationsfilm für die Ewigkeit wird das wohl nicht werden.
   

Choice of the Dragon

Geschrieben von: Der Doktor Donnerstag, den 11. Februar 2010 um 17:07 Uhr

Wenn man mal wieder eine halbe Stunde Zeit zu killen hat, kann man das am besten mit dem witzigen kleinen Spiel "Choice of the Dragon" tun. Eigentlich macht man dort nicht viel mehr, als sich im Stile alter "Choose Your Own Adventure"-Bücher zwischen verschiedenen Dialog-Optionen zu entscheiden und Text zu lesen, das Spiel macht aber trotzdem eine Menge Spaß.

In dem Spiel übernimmt man die Rolle eines Drachen, dessen Geschlecht, Farbe und Anzahl Gliedmaßen man sich aussuchen kann. Zu Schlüsselmomenten der Geschichte kann man wählen, wie man handelt. Ganz am Anfang etwa kann man die Prinzessin, die man klassischerweise gefangen hat, einfach fressen, sie gegen ein Lösegeld eintauschen - oder beides. Im Laufe der Geschichte übernimmt man dann das benachbarte Königreich, lässt sich zum Gott ausrufen, sucht nach einem Partner, kämpft gegen alte Rivalen und häuft jede Menge Reichtümer an. Je nachdem, wie man sich im Laufe des Spiels entscheidet, gehen diese Begegnungen teilweise völlig unterschiedlich aus. So kann man durch grobe Gewalt einfach alles niederbrennen und auffressen, was einem in die Quere kommt, ehrenhaft und nobel agieren oder hinterlistig die Fäden ziehen.

Sehr witzig sind auch die verzweifelten Kommentare des Erzählers, wenn man etwa ein ganzes Dorf nur aus Spaß an der Freude niederbrennt oder einen nichts ahnenden Verbündeten verschlingt.

   

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